Ich habe eine französische Freundin - Oh Wunder! - die zum Spaß immer gerne erzählt, dass wir Französinnen mit einer Crêpes-Pfanne in der Hand geboren werden.....
Na ja sooooo weit ist es nun ja nicht - aber Crêpes kann ja wirklich jeder in Frankreich, und jeder hat seinen Lieblingsrezept. Wie sollte es sonst sein?
Also meins geht so: für ca. 20 Crêpes nehme ich 250 g Mehl (am besten speziell für Patisseriezwecke, also Mehltyp 405), eine Prise Salz, ein Löffel Öl und zwei ganze Eier. Dazu kommt noch ein halber Liter Milch. Das Mehl kommt in einer großen Schüssel, in die Mitte die Eier, Salz und Öl. Dann gieße maximal die Hälfte der Milch darauf und rühre, bzw. lasse meine schöne Küchenmaschine rühren :-).
Wenn das ganze einen glatten Teig ohne Klümpchen (der Feind Nummer eins des Crêpes-Teigs!!!) ergibt, gieße ich auch noch die restliche Milch und lasse weiter rühren.
Den Teig lasse ich mindestens eine Stunde ruhen (es ging auch schon mal ohne ;-) und dann kommt das "geheim" Trick: einfach etwas sprudeliges in das Teig, manchmal Bier, manchmal Sprudelwasser, oder auch mal Cider (Viez). Es sind ca. 100 bis 200 ml. So ganz genau kann ich es nicht sagen... Das macht den Teig luftiger und leichter :-)
Der Rest ist klar: Pfanne auf dem Herd, ein wenig Öl oder Butter rein, backen, wenden, backen - fini!
Das Rezept mache ich gerne mit meinen Kindern. Es ist einfach, in schönes Kindergericht und sie lieben es zu helfen. Am Ende schibbeln wir sogar gemeinsam die verschiedene Crêpes Füllungen: Schinken, Käse, Tomaten, Lachs, Avocado, Banane, Schokolade, ... es sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Am Ende zählen wir wie viele salzige und süße Crêpes wir geschafft haben…